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Manfred Ness Blinden- und SehbehindertenhilfeManfred Ness Blinden- und Sehbehindertenhilfe

 

 

 

Zwischenbericht

 

Projektverlauf

 

Endbericht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nuru Blindeninternat

in Lubumbashi, Provinz Katanga, Demokratische Republik Kongo

 

Nuru ist die einzige Schule in der Provinz Katanga (6x die Größe von Österreich), in der blinde oder sehschwache Kinder unterrichtet werden. 62 der derzeit 68 Schüler und Schülerinnen sind auch im Internat untergebracht. Viele von Ihnen können, aufgrund der großen Entfernungen zu den Heimatdörfern, ihre Familien nur in den Sommerferien besuchen. Im Sinne der Inklusion gibt es einen regelmäßigen Austausch an Schülern mit Schulklassen von öffentlichen Schulen in der Stadt.

Ziel des Projektes

Eine Evaluierung hat gezeigt, daß selbst jene Schüler, die mit guten Noten das Abitur bestanden haben und auch jene (wenige), die ein Universitätsstudium absolviert haben, keine Anstellung finden. Es ist traurige Realität, daß bei dem geringen Angebot an Arbeitsstellen und der hohen Zahl an Stellensuchende sehende Bewerber bevorzugt werden. Ziel des Projektes PAIN (Projet d’Autofinancement de l’Internat NURU ) ist, den Schülern eine Ausbildung in der Landwirtschaft (Gemüseanbau und Tierhaltung) und als Auswahlmöglichkeit im Kunstgewerbe (speziell Töpferei und Schneiderei) zu ermöglichen. Dabei gibt es zwei Ausbildungsschienen:

1) als Freifach neben dem Schulunterricht.

2) als Lehre mit Zertifikat.

Vorteil: sie können, selbst wenn sie keine Arbeit nach Ihrer Ausbildung finden, entweder selbständig als Töpfer oder Schneider arbeiten. Oder zumindest der Familie am Feld helfen, neue und effizientere Methoden in der Tierhaltung oder der Landwirtschaft einbringen und sie werden so weniger als Last, sondern auch als Hilfe wahrgenommen.


Aktivitäten/ Maßnahmen:

1) Errichtung eines Obstgartens.

2) Anlage eines Gemüsegartens (Paradeiser, Zwiebel, Gombe (=Okra), Salat, Kohl…).

3) Ausbau eines Schweinestalles und Anschaffung von Zuchtschweinen.

4) Einführung einer Hühnerhaltung.

5) Bohrung eines Tiefbrunnens und Errichtung einer Wasserzuführung zu den Feldern und zu Einrichtungen des Internats.

6) Ausbildung Landwirtschaft: Ein Spezialist aus Rwanda schult in zwei Trainingseinheiten zu 3-4 Wochen das Personal, wie Blinde/ Sehschwache im Beruf der Landwirtschaft unterrichtet und begleitet werden können.Positiver Nebeneffekt: die Produkte können von den Schülern konsumiert werden oder deren Verkauf trägt zur Finanzierung der Kosten für die Ernährung von rund 35 Lehrer und Betreuer, sowie 68 Schüler. Ziel ist, daß dadurch spätestens ab 2016 die Eigenversorgung der Schule und des Internats an Lebensmittel zu mindestens 50% langfristig gewährleistet ist. Das entspricht auch dem strategischen 5-Jahresplan der Schule 2011-2015.