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Rückblick

 

 

 

 

 

Schulen überfordert

 

 

 

Einweihung der

Brusch & Ritscher Schule im Sommer 2014

 

Schulkonzept

 

 

 

Einbindung in das Schulsystem der Provinz

 

 

 

 

Erfreuliche Eigenintiativen

 

 

 

Schulgarten

 Schulspeisung

 

 

 

 

Langfristige Wirkung

 

 

 

 

Paten als Garanten dieses Erfolges

 

 

 

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Ohne Schulbildung keine Perspektive für die Kinder im Kongo 
 

Nach unserem Besuch im Kongo im Sommer 2012 widmeten wir uns neben der medizinischen Basisversorgung auch einem weiteren unhaltbaren Zustand, der schulischen Ausbildung der zahlreichen Kinder in dieser Region.

Nur etwa 40 % der Kinder hatten die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. Da der Bildung eine Schlüsselfunktion für die Perspektiven des Individuums und für den Wohlstand der Gesellschaft zukommt, initiierten wir ein Patenschaftsprojekt, um einer größeren Zahl von Kindern (bevorzugt Halbwaisen und Waisen) den Besuch der vorhandenen Schulen zu ermöglichen.

Als die Schulen mit den deutlich gesteigerten Schülerzahlen an ihre Kapazitätsgrenzen kamen, entschieden wir, in dem abgelegenen Dorf Kongila neben der Krankenstation eine neue Schule, zunächst für die Kleinsten, zu bauen. Die Kinder aus Kongila und den benachbarten Dörfern hatten täglich, sofern sie überhaupt eine Schule besuchen durften, einen Schulweg von 7 km (einfache Strecke) durch den Regenwald zu bewältigen. Insbesondere für die Grundschüler eine anstrengende und auch gefährliche tägliche Herausforderung.

Mit der zum Beginn des Schuljahres 2014/15 eingeweihten Schule ersparen wir den Grundschülern den langen Weg und die damit verbundenen Gefahren und den anderen Kindern ermöglichten wir erstmals den Schulbesuch. Den Namen gaben die Einheimischen ihrer Schule.

Für die Schülerinnen und Schüler der Brusch & Ritscher Schule entfällt die ansonsten landesübliche Entrichtung eines Schulgeldes, was uns dem Ziel, allen Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen, erheblich näher bringt.

Dies ist nur möglich, weil unsere Stiftung das Schulmaterial und die Gehälter der Lehrer bezahlt.

Der Schulstart wurde 6 Monate lang durch einen Vertreter der Schulbehörde der Provinz Bandundu begleitet. Das gewährleistete die Aner-kennung der Schule und – wichtig, die Anerkennung der Abschlüsse, die die Kinder an „unserer Schule“ erreichen werden. Die Auswahl der Lehrer wurde ebenfalls durch die Schulbehörde vorgenommen. Wir haben das Glück, gut ausgebildete Lehrer aus entfernteren Städten bekommen zu haben.

Die ausgewählten Lehrer haben gern ihren Wohnsitz nach Kongila verlegt, da sie hier - auch landesuntypisch – von der regelmäßigen Zahlung ihrer Gehälter ausgehen können.

So, wie wir es schon bei den Krankenstationen erfahren durften, sind wir auch bei dieser Bildungsinitiative, dem Schulbau, positiv von den Einheimischen überrascht worden. Das Abgesprochene wurde nicht nur gut umgesetzt und jeder Spenden-Euro sinnvoll verwendet, es wurden auch erfreuliche Eigeninitativen entwickelt:

Ein Schulgarten wurde angelegt, der die Kinder beobachten läßt, wie sich der Lohn der Arbeit auszahlt. Die Früchte der Arbeit selbst verzehren zu können hinterlässt bleibende und prägende Eindrücke.

Täglich bekommen die Kinder in der Schule eine Mahlzeit. Das entlastet nochmal den Haushalt der Eltern und sorgt für eine regelmäßige und ausgewogene Ernährung, etwas, das in vielen Familien leider nicht die Regel ist.

Ein vorhandenes Schulgebäude, ausgestattet mit Personal und Sachmitteln, ist in einer kinderreichen ländlichen Region Garant dafür, dass den Kindern ein Schulbesuch überhaupt ermöglicht wird und der Schulweg für sie erträglich wird.

Bildung ist der Schlüssel für eine langfristig verbesserte gesellschaftliche Situation und sie schafft Perspektiven für eine berufliche Entwicklung. Sie wirkt damit gegen Armut und Hunger.

Die tägliche Schulspeisung und ein nahezu kostenloses Bildungsangebot wirken aber auch schon kurzfristig in jede einzelne Familie hinein.

In Kombination mit der gesundheitlichen Basisversorgung verändern sich die Lebensbedingungen der Menschen im Projektgebiet spürbar zum Besseren.

Wesentlichen Anteil an diesem Erfolg haben die zahlreichen Paten, die Paten für einzelne Schülerinnen und Schüler, die Paten für Studenten und die Förderer und Paten für die Schule. Ihnen allen gilt unser großer Dank.

 

 

Hier gelangen Sie zu den   Patenschaften

 

 

Wenn viele KleineLeute,
an vielen kleinen Orten,
viele kleine Dinge tun,
kann man die Welt verändern.

                                 Afrikanisches Sprichwort