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Nuru -Blindeninternat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Projekte der
Manfred Ness Blinden - und Sehbehindertenhilfe

 

Unterstützung für die Blindenschule "Nuru"

Über 60 blinde und sehbehinderte Kinder besuchen die Blindenschule "Nuru" in Lubumbashi in der Demokratischen Republik Kongo. Dort werden sie auf ein selbstständiges Leben vorbereitet.


Gutes Einfühlungsvermögen
Das Besondere an der Schule ist, dass die meisten LehrerInnen selbst sehbehindert sind. Sie können so besonders gut auf ihre Schützlinge eingehen, denn sie wissen selbst, wie schwer sich die jungen Menschen im Alltag zurechtfinden. Fast alle Kinder kommen aus ländlichen Gebieten und sind daher im angeschlossenen Internat untergebracht.

Der Mangel an staatlichen Strukturen macht sich vor allem in den Dörfern abseits der großen Städte bemerkbar. Eine Sozialarbeiterin besucht regelmäßig diese entlegenen Gebiete, um die Bevölkerung auf die spezifischen Probleme der sehbehinderten und blinden Menschen aufmerksam zu machen. Kinder mit Sehbehinderung sind mit fast unüberwindbaren Schwierigkeiten konfrontiert. Ein selbstständiges Leben wird ihnen meist verwehrt. Die Familien verstecken ihre Kinder mit Behinderungen oft und verhindern dadurch den Zugang zu Bildung.

In der Blindenschule bekommen die Kinder jene Ausbildung die sie brauchen, um optimistisch in die Zukunft sehen zu können - trotz ihrer Blindheit.

Die Manfred Ness Blinden- und Sehbehindertenhilfe finanziert die Wasserversorgung im Rahmen eines landwirtschaftlichen Ausbildungsprojektes.



Unterstützung für die "Lichtblicke für Kinder" in Togo

2012 startet das Projekt in Westafrika zur augenmedizinischen Versorgung von Kindern.

Das westafrikanische Togo gehört zu den ärmsten Ländern der Erde. Auf dem Human Development Index (HDI) der Vereinten Nationen befindet sich Togo auf Rang 163 von 187. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in für uns unvorstellbarer Armut, rund 40 % haben weniger als einen Euro am Tag zum Leben. In Togo und den benachbarten Regionen leben in armen Verhältnissen ca. 14.300 blinde und schwer sehbehinderte Kinder. Jedes Jahr kommen weitere 860 Kinder hinzu. Etwa 65% der betroffenen Kinder könnte geholfen werden, wenn dazu die Möglichkeiten geschaffen werden.

Gesundheit, Rehabilitation und Bildung

Das Projekt „Lichtblicke für Kinder in Afrika“ will diese dringend notwendige Hilfe für Togo realisieren. Das Projekt wird in zwei Abschnitten umgesetzt wobei alle Komponenten aufeinander aufbauen. Wesentlich und als Grundlage für die Möglichkeit der Behandlung der kleinen Patienten ist der Bau der ersten kinderaugenmedizinischen Station mit OP in Togo am Centre Hospitalier Universitaire (CHU) Campus in Lomé und die Ausstattung mit Materialien und Geräten. Um gezielt Fachpersonal zu schaffen wird die Aus- und Weiterbildung von zwei Kinderaugenärzten und vier Fachpflegern im Ausland veranlasst, die wiederum Fachpfleger, Hebammen, Lehrer und ehrenamtliche Helfer schulen werden. Enthalten im Budget ist außerdem eine Anschubfinanzierung für die ersten Jahre des Klinikbetriebs.


 
März 2011
Unterstützung für die Augenklinik Diebougou in Burkina Faso

Im besonders armen Süden von Burkina Faso konnte in Trägerschaft der Diözese Diébougou in den Jahren 2001 bis 2003 mit finanzieller Unterstützung vor allem des Deutschen Entwicklungshilfeministeriums eine Augenstation errichtet werden. Sie ist Teil der größeren Behinderteneinrichtung PRAH (Projet de Réhabilitation des Aveugles et Autres Handicapés).

Die Augenklinik umfasst heute - auf neustem Stand eingerichtet - Behandlungsräume mit OP-Saal, Sterilisation, eigene Wasserversorgung, Wäscherei, Sanitäreinrichtung, Krankensäle, Ärztehaus für anreisende externe Augenärzte, Optikwerkstatt, Physiotherapie (in Zusammenarbeit mit "Licht für die Welt"), ein Ambulanzfahrzeug und ein Pickup für Außeneinsätze.

Seit 2007 kommen regelmäßig einheimische Ärzte zu Operationseinsätzen. 6 Jahre lang kamen zuvor deutsche Ärzte zu OP- Kurzzeiteinsätzen nach Diébougou, vor allem Dr. Ulrich Schum, der wertvolle Pionierdienste leistete.

Noch ist die Augenstation wegen der extremen Armut der Bevölkerung auf dem Weg zu völliger Selbständigkeit auf Unterstützung angewiesen.

 



2010 - 2012

Die Manfred Ness Blinden- und Sehbehindertenhilfe finanziert das Eye-Camp 2010, 2011 und 2012  der Goa Hinhu Association Sneha Mandir in Indien. Zahlen aus dem Jahr 2010: In einer Woche behandelten vier Ärzte 203 Patienten. 138 Patienten wurden am Auge operiert und vielen wurde ein Brille verordnet.


       

                 
Aktionstag in Clausthal-Zellerfeld
 
Die Woche des Sehens fand im Jahr 2009 Jahr bereits zum achten Mal statt. Unter dem Motto „Blindheit verstehen. Blindheit verhüten“ haben die Trägerorganisationen durch eine Vielzahl von Aktionen bundesweit auf die Bedeutung von gutem Sehvermögen, auf die Ursachen vermeidbarer Erblindung sowie auf die Situation sehbehinderter und blinder Menschen in Deutschland und in den  Entwicklungsländern aufmerksam machen.
An zwei Tagen haben wir uns dieser Aktion  mit einem bunten Programm angeschlossen und den Bürgerinnen und Bürgern die Manfred Ness Blinden- und Sehbehindertenhilfe vorgestellt. Die Veranstaltung fand in dem Kundenzentrum der Sparkasse Goslar/Harz in Clausthal-Zellerfeld statt. Mit dem Reinerlös der Veranstaltung konnten wir zwei Blinden- und Sehbehindertenprojekte unterstützen.     
 
 
 
Manfred Ness und Detlev Koch