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Elhadj Diouf Foundation startet an emotionalem Datum

von Robert Koch, Harzkurier, 15.06.2018: 

Der im Januar verunglückte Lehrer hätte heute Geburtstag gefeiert. Ihm zu Ehren wurde die Stiftung benannt.

Es war der Moment, der alles veränderte. Der 15. Januar sollte ein Schicksalstag in der Beziehung zwischen Osterode und Kaolack, der Stadt im westafrikanischen Senegal werden. Der Deutschlehrer Elhadj Diouf wurde an diesem Tag durch einen tragischen Unfall aus dem Leben gerissen, mit ihm starb eine der treibenden Kräfte des über Jahre gewachsenen Austausches. Die Brücke aber blieb bestehen und wurde in den vergangenen Monaten sogar noch stärker. Jetzt erst recht – lautete die Devise auf beiden Seiten.

Mit der Gründung der Elhadj Diouf Foundation (EDF) wurde nun ein weiterer Schritt bewältigt, die Brücke zwischen den Städten auf feste Säulen zu stellen. Geplant war eine mögliche Stiftung bereits seit längerem. „Der 15. Januar hat uns nun keine andere Möglichkeit gegeben, der Name war nicht zu diskutieren. Es ist unsere Möglichkeit, seine Ideen und Gedanken fortleben zu lassen“, berichtet Tobias Rusteberg, der als Lehrer am Osteroder Tilman-Riemenschneider-Gymnasium im Jahr 2012 die Idee für eine Brieffreundschaft mit Schülern aus Kaolack hatte.

„Dieses Brückenschlagen ist als wahrhaftig zu nehmen, weil es nicht nur Brücken schlägt, sondern auch Mauern einreißt.“
Matthias Stach, Sportkommentator, über seinen Eindruck des Projekts

 

Gegenseitige Besuche

Aus diesem Briefwechsel ist eine feste Schulpartnerschaft entstanden, gegenseitige Besuche und Austausche sind nicht mehr wegzudenken. Auch auf kommunaler Ebene sind inzwischen enge Beziehungen entstanden, eine Städtefreundschaft ist geplant. Im Januar, kurz vor dem tragischen Unglück, war eine Delegation aus Osterode in Kaolack zu Gast. Ab dem 21. Juni folgt der mit Spannung erwartete Gegenbesuch der senegalesischen Delegation an der Söse.

Mit einer Stiftung kommt nun ein drittes Standbein hinzu, um das sogenannte Osteroder Modell komplett zu machen. „Schule, Kommune und Stiftung, alles ist aufeinander aufgebaut, das eine bedingt das andere“, erklärt der Osteroder Bürgermeister Klaus Becker. „Es ist die konsequente Fortführung unseres Weges.“

 

 

 

„Wer die Jugend erreicht, erreicht viel.“
Elhadj Diouf, der Lehrer aus Kaolack verunglückte im Januar tödlich

 

Eine Hauptproblematik galt es, im Vorfeld allerdings zu lösen. „Die Zinsgewinne gehen derzeit gegen Null“, sagt Becker. So kam Detlev Koch als Stiftungsfachmann ins Spiel. Er ist Vorsitzender im Vorstand der Brusch & Ritscher Stiftung, die sich der humanitären Hilfe im In- und Ausland verschrieben hat. „Er hat uns nicht nur beraten und verschiedene Optionen aufgezeigt, sondern die Lösung praktisch auf dem Silbertablett präsentiert. Das war ein absoluter Glücksfall“, berichtet Becker.

 

Direkter Start möglich

„Unter dem Dach der bereits existierenden Stiftung definieren wir ein Sondervermögen, nämlich die Elhadj Diouf Foundation. So können wir direkt durchstarten“, erläutert Koch den eingeschlagenen Weg. „Ähnliche Projekte unterstützen wir mit der Stiftung bereits, jetzt haben wir eine weitere Brücke nach Afrika.“ Die Verwaltungsarbeit liegt somit in den Händen von Fachleuten, während sich die Protagonisten vor Ort auf die zu unterstützenden Projekte konzentrieren können.

 

Als Zustifter der EDF leisteten Rusteberg und Becker den entsprechenden Beitrag. „Das machen wir als Privatleute, die sich für die Sache einsetzen“, unterstreicht Becker. „Ein Unfall darf die Visionen nicht beenden. Die Sache ist größer als wir selbst, es gibt viele Akteure in Deutschland und im Senegal, die sich für die kulturelle Brücke engagieren“, unterstreicht Rusteberg und denkt dabei unter anderem an den bekannten Sportkommentator Matthias Stach.

 

 

Unterstützung durch Stach

Zufällig hatten sich Rusteberg und der Gewinner des Deutschen Fernsehpreises 2017 im Rahmen eines Tennisworkshops für Trainer kennengelernt, Rusteberg hatte Stach von dem Projekt berichtet. Im vergangenen August machte sich der gebürtige Braunschweiger in Osterode selbst ein Bild und war beeindruckt. „Mir haben von Beginn an das Pure, das Unmittelbare, diese Verbindung der Menschen und das Engagement des ganzen Umfelds gefallen“, sagt der Sportkommentator. „Dieses Brückenschlagen ist als wahrhaftig zu nehmen, weil es nicht nur Brücken schlägt, sondern auch Mauern einreißt.“ Für ihn war der Besuch die Initialzündung zu dem finalen Schritt, das Projekt zu unterstützen. Nicht nur Stach, der dem Stiftungsrat angehört, auch andere Prominente wie Martin Kind, Eigentümer von Kind Hörgeräte und Präsident von Hannover 96, oder der Musiker Adel Tawil ließen sich von dem Konzept begeistern und signalisierten ihre Unterstützung.

Mit dem emotionalen Startschuss am heutigen Freitag, es wäre der Geburtstag von Elhadj Diouf gewesen, wird die Foundation mit Leben befüllt. „Wer die Jugend erreicht, erreicht viel“, so lautete das Lebensmotto des Deutschlehrers, das nun in seinem Andenken fortgeführt wird. „Eigentlich wollten wir die Stiftung mit Elhadj ins Leben rufen, nun machen wir es für ihn“, sagt Rusteberg.

 

DIE FOUNDATION

Ziel der Foundation ist die Unterstützung und das Ermöglichen von Projekten, die die deutsche und senegalesische Jugend zusammenbringen. Ob bei Begegnungsreisen oder Workshops, bei Arbeiten in den Bereichen Bildung, Sport, Musik oder Medizin, die sich bietenden Möglichkeiten sind vielfältig. Gemeinsam will man Jugendlichen eine Perspektive bieten.

Am 11. September ist ein Gala-Abend in der Osteroder Stadthalle geplant. Moderiert von Matthias Stach werden prominente Unterstützer aus den verschiedensten Bereichen für ein buntes und abwechslungsreiches Programm sorgen.

 

Das Spendenkonto:

Elhadj Diouf Foundation (Brusch & Ritscher Stiftung)

IBAN: DE31 2595 0130 0098 0003 00

Verwendungszweck: Spende EDF

 


 

Madago Primery School   in Ukunda (Kenia)

Unsere Stiftung wird aktuell auch die Madago Primery School in Kenia unterstützen !

 

Die Madago Primary School gehört zur Stadt Ukunda. Ukunda liegt in der Nähe vom Diani Beach in Kenia am Indischen Ozean.
Die Schule ist eine staatliche Schule. So können auch die ärmeren Familien ihren Kindern eine Schulbildung ermöglichen. Die Schüler werden von der 1.Klasse bis zur 8.Klasse unterrichtet und tragen alle eine Schuluniform.
In jeder Klasse sind ca.25 Schüler. Sie werden in Kiswaheli (Muttersprache), Englisch (Amtssprache), Mathematik und Sachkunde unterrichtet.
 
Die SchulleiterinDie Schulleiterin
In dem Schulgebäude gibt es auch eine Kindergartengruppe mit ca. 15 Kindern die im Alter von 3-5 Jahren sind.
Die Madago Primary School ist eine Ganztagsschule. In der Mittagszeit gehen die Kinder zurück in die umliegenden Dörfer und 14 Uhr beginnt der Nachmittagsunterricht. Nachmittags stehen dann überwiegend sportliche Aktivitäten auf dem Plan.
 
Die Schulleiterin  Mwanaidi Kherine
wünscht sich eine verbesserte Ausstatuung der Schule mit Schulmaterial !

Außerdem brauchen mehrere Räume in dem Schulgebäude dringend einen neuen Anstrich.

Wenn Sie die Schule unterstützen möchten, sorgen wir dafür das Ihre Spende direkt dort ankommt.

IBAN : DE04 2685 0001 0098 0003 00
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 Das Mütterzentrum

Vor knapp einem Jahr ging unser Ausbildungs-Center für Teenager-Mütter in Kikoti (Kongo) an den Start. Bisher mit großen Erfolg. So konnten aus den Einnahmen bereits weitere Maschinen (z.B. für Stickereien) angeschafft werden.
Während ihrer Tätigkeit wissen die jungen Mütter ihre Kinder durch eine Fachkraft, die auch den Umgang mit den Kindern schult, gut versorgt.
Aktuell schneidern sie die schönen blau-weißen Schuluniformen, die zum Beginn des neuen Schuljahres in der Brusch & Ritscher Schule gebraucht werden.

 

Brusch & Ritscher MütterzentrumBrusch & Ritscher Mütterzentrum